Digitale Zahnmedizin

Digitale Technologien machen den Behandlungsprozess von Diagnose bis Restauration schneller, präziser und komfortabler.

Digitale Zahnmedizin

Intraoralscanner: Das Ende unbequemer Abformungen

Herkömmliche Zahnabformungen — mit Löffeln voll knetmassenartiger Materialien im Mund — waren für Generationen von Zahnpatienten eine Quelle des Unbehagens und des Würgereizes. In der DentARF-Klinik verwenden wir modernste Intraoralscanner, die in wenigen Minuten ein vollständiges, hochdetailliertes dreidimensionales Modell der Zähne und des Zahnfleisches erfassen — ganz ohne Abformmaterial.

Der Scannerstab wird gleichmäßig über den Zahnbogen geführt, erfasst tausende Bilder pro Sekunde und assembliert diese in Echtzeit zu einem präzisen 3D-Modell, das auf einem Stuhlmonitor angezeigt wird. Patienten können ihre eigenen Zähne dreidimensional betrachten — ein Erlebnis, das auch das Verständnis für klinische Befunde und vorgeschlagene Behandlungen fördert.

Digitale Abformungen bieten wesentliche Vorteile gegenüber konventionellen: Sie eliminieren Verzerrungen durch abbindende Abformmaterialien, sind sofort für die Laborfertigung verfügbar, können in Sekunden elektronisch an das Labor übermittelt werden und werden dauerhaft in der Patientenakte gespeichert. Studien zeigen, dass digitale Abformungen Restaurationen mit gleicher oder überlegener Randpassung im Vergleich zu konventionellen Techniken liefern.

CAD/CAM-Restaurationen: Kronen und Veneers am selben Tag

CAD/CAM-Technologie (Computer-Aided Design / Computer-Aided Manufacturing) ermöglicht die digitale Gestaltung und roboterpräzise Fräsung von Zahnrestaurationen aus hochwertigen Keramik- oder Kompositblöcken. In der DentARF-Klinik wird CAD/CAM zur Herstellung von Kronen, Onlays, Inlays, Veneers und Brücken aus Lithiumdisilikat (e.max), Vollzirkon und Hybridkeramikmaterialien eingesetzt.

Der Workflow beginnt mit einer digitalen Abformung, die durch Designsoftware verarbeitet wird, in der der Kliniker oder Zahntechniker die Restauration digital gestaltet und Form, Kontakte und Okklusion optimiert. Das Design wird dann an die Fräseinheit übermittelt, die die Restauration aus einem vorgefertigten Keramikblock herausfräst. Nach der Fräsung wird die Restauration verfeinert, charakterisiert, poliert und glasiert, um ein natürliches, lebensechtes Ergebnis zu erzielen.

Für Praxen mit In-Office-Fräseinheiten kann der gesamte Prozess — von der Präparation bis zur endgültigen Zementierung — in einer einzigen Sitzung abgeschlossen werden, was die Notwendigkeit einer provisorischen Versorgung und eines zweiten Termins entfällt. Für komplexe oder Full-Arch-Fälle wird der digitale Workflow zur Fertigung mit zusätzlicher Charakterisierung durch erfahrene Techniker an unser Dentallabor weitergeleitet.

DVT (3D-Röntgen) und digitale Operationsplanung

Die Digitale Volumentomographie (DVT) liefert eine dreidimensionale Röntgenansicht der Zähne, Kiefer, Nasennebenhöhlen, Nervenkanäle und umliegenden Strukturen bei deutlich geringerer Strahlenbelastung als medizinische CT-Scanner. In der DentARF-Klinik wird DVT für Implantatplanung, Beurteilung retinierter Zähne, endodontische Evaluation, kieferorthopädische Planung und Kiefergelenkanalyse eingesetzt.

Durch die Integration von DVT-Daten in Implantatplanungssoftware können unsere Chirurgen virtuelle Implantate im 3D-Modell platzieren, Knochenqualität und -quantität beurteilen, Risikostrukturen identifizieren (Nervus alveolaris inferior, Kieferhöhlenboden, benachbarte Wurzeln) und 3D-gedruckte Operationsschablonen entwerfen, die den virtuellen Plan präzise auf den Patienten während der Operation übertragen — ohne Schätzungen, mit maximaler Positioniergenauigkeit.

Dieser geführte Chirurgieansatz reduziert die Operationszeit, minimiert das Trauma der umliegenden Strukturen und ermöglicht in vielen Fällen Sofortbelastungsprotokolle (Zähne am selben Tag auf Implantaten), die ohne präzise 3D-Planung nicht vorhersehbar wären. Patienten profitieren von kürzeren Eingriffen, schnellerer Erholung und überlegenen Langzeitergebnissen.

Digitale Anästhesie und Patientenkomfort-Technologie

Die Angst vor der Spritze wird konsistent als eine der häufigsten Barrieren für Zahnarztbesuche genannt. Computergesteuerte Lokalanästhesie-Applikationssysteme (wie The Wand / STA-System) regulieren Injektionsrate und -druck computergestützt und applizieren das Anästhetikum in einem langsamen, kontrollierten Tempo, das deutlich angenehmer ist als die herkömmliche Spritzenapplikation. Die meisten Patienten berichten lediglich von einem sanften Druckgefühl ohne scharfen Schmerz.

Über die Anästhesie hinaus umfasst die digitale Zahnmedizin in der DentARF-Klinik Stuhlmonitore für Patientenaufklärung und Echtzeit-Visualisierung, digitales Aktenmanagement für vollständige, sichere und sofort abrufbare Patientendaten sowie digitale Kommunikationstools, die das Teilen von Behandlungsplänen, Einwilligungsformularen und klinischen Bildern vor, während und nach Terminen ermöglichen.

Wir sind bestrebt, kontinuierlich in Technologien zu investieren, die klinische Ergebnisse und Patientenerfahrung gleichermaßen verbessern. Jedes digitale Werkzeug, das wir einsetzen, muss unseren Patienten nachweislich nützen — durch größere Genauigkeit, erhöhten Komfort, kürzere Behandlungszeiten oder bessere Langzeitergebnisse.

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